Folge 73: Wenn Wasser zur Aufgabe wird - Hygiene, Kontrolle und Infektionsschutz
Shownotes
In dieser Folge von WIR IST HIER geht es um die Gesundheitsaufsicht und den Infektionsschutz im Landkreis Cloppenburg – insbesondere um die Überwachung unserer Badegewässer zum Start der Badesaison. Gesundheitsaufseher Johannes Meyer erklärt, wie Hallen- und Freibäder kontrolliert werden, welche mikrobiologischen Risiken im Wasser auftreten können und warum natürliche Gewässer wie die Thülsfelder Talsperre so sensibel auf Hitze und Belastung reagieren. Wir sprechen über technische und biologische Wasseraufbereitung, über Blaualgen und ihre gesundheitlichen Risiken, über Probenahmen, Laboranalysen und die Bedeutung von Bürgerhinweisen.
Landrat Johann Wimberg ordnet ein, warum sichere Badegewässer ein wichtiger Standortfaktor sind, wie der Landkreis mit Gemeinden und Betreibern zusammenarbeitet und welche Rolle transparente Kommunikation spielt, wenn Badeverbote ausgesprochen werden müssen. Außerdem geht es um die Zukunft der Gesundheitsaufsicht – von Digitalisierung bis zu neuen Herausforderungen durch Umweltveränderungen.
Eine kompakte, informative Folge darüber, wie viel Arbeit und Expertise hinter sauberem Wasser und sicheren Badestellen steckt.
Moderation: Lars Cohrs Redaktion: Lis Fiebig Produktion: COHRS MEDIA im Auftrag des Landkreis Cloppenburg
Transkript anzeigen
00:00:04: Wir ist
00:00:04: hier, der Podcast
00:00:07: für den Landkreis Kloppenburg.
00:00:10: Moin und willkommen aus dem Kreisaus an der Strasse in Kloptenburg.
00:00:14: wie alle vierzehn Tage Freitags!
00:00:16: In dieser Ausgabe von wir isst ihr nehmen wir sie mit im Bereich der oft erst dann in den Fokus rückt wenn etwas nicht stimmt.
00:00:24: dabei schützt er uns jeden einzelnen Tag Gesundheitsaussicht und Infektionsschutz.
00:00:30: Okay, das klingt zunächst einmal technisch.
00:00:32: Ist aber hochrelevant für unseren Alltag.
00:00:34: Denn es geht um nichts weniger als die Frage wie bleibt unsere Umwelt gesund und wir mit ihr?
00:00:40: Gerade jetzt zu Beginn der Bade-Saison spielt ein Thema eine ganz centrale Rolle nämlich die Überwachung der Wasserqualität in Hallen und Freibädern, Badeteichen und natürlichen Badegewässern.
00:00:51: Was viele ja gar nicht wissen ist jeder Badegast also sie oder auch Sie Wir alle bringen Millionen Mikroorganismen mit ins Wasser.
00:00:59: Gleichzeitig reagieren natürlich Gewässer auch empfindlich auf Hitze, Nährstoffe und Umweltveränderungen.
00:01:05: Und damit Baden eben sicher bleibt, braucht es Menschen die genau hinschauen – und das tun sie im Gesundheitsamt des Landkreises Kloppenburg!
00:01:12: Genau darüber sprechen wir heute mit Johannes Meier, Gesundheitsaussieher und Hygiene Kontrolleur erklärt uns nicht, wie Badewassertechnisch oder biologisch aufbereitet wird.
00:01:22: Warum Blaualgen gefährlich sein können?
00:01:25: Wie oft Proben genommen werden und weshalb die Mitarbeiter der Badegäste manchmal genauso wichtig ist als jede Filteranlage in diesem Sinne.
00:01:33: Moin Amaya!
00:01:35: Und natürlich auch unser Landrat Johann Wimberg dabei erordnet ein welche Bedeutung Gesundheits- und Umweltschutz für den Landkreis haben und warum die Überwachung unserer Badegewässer ein echter Standortfaktorist, moin noch ihn Herr Wimberg.
00:01:48: Hallo Moiner Kurs!
00:01:50: Ich bin Lars Kurs.
00:01:51: schön dass Sie dabei sind.
00:02:02: Herr Wimmberg warum ist eigentlich Gesundheitsaussicht für eine Landkreis wie Kloppenburg ein so zentrale Aufgabenbereich?
00:02:09: Ja,
00:02:09: ich denke das ist nicht nur für unseren Landkreis von Bedeutung sondern überhaupt allgemein dass die Menschen ja sicherlich Wert darauf legen gesund zu bleiben und sich nicht ganz unerwartet irgendwo etwas einfangen beispielsweise im Badegewässer aber auch in anderen Bereichen.
00:02:23: In Hallen und Freibädern, in Saunen wo man auch immer unterwegs sein kann und am Ende auch sicher sein kann, kann ich da reingehen?
00:02:31: auch ins Badegewässer, oder sollte man das lieber meiden?
00:02:34: Und dafür sorgen wir halt und ich glaube deshalb hat dieser Bereich auch eine hohe Bedeutung.
00:02:39: Auch und vor allem im öffentlichen Interesse aller Bürgerinnen und Bürger.
00:02:43: da glaube ich ist gerade jetzt in der Sommersaison sehr wichtig dass wir darüber Auskunft geben und auch wenn es erforderlich ist Bade Gewässer sperren.
00:02:50: Deshalb Auch für eine Region, die wie bei uns nicht nur von den Einheimischen lebt.
00:02:56: Die die Badegewässer in Anspruch nehmen sondern auch von Gästen und wir möchten natürlich das wenn sie aus dem Landkreis Kloppenburg wieder wegfahren egal wo Sie hier unterwegs sind dass sie nicht sagen ja da waren beim Landkreiskloppenbrüch aber da haben wir was weg geholt und dann haben wir jetzt mit zu kämpfen und deshalb ist das glaube ich im Interesse der Bevölkerung hier wie auch im Interresse aller Gäste
00:03:13: die zu uns kommen.
00:03:31: Maya Sie sind Gesundheitsaufseher und Hygienekontrolleur.
00:03:35: Wie sieht denn Ihr Arbeitsalltag eigentlich aus?
00:03:38: Also vielfältig, da wir nicht nur den Bereich Baderwasser haben sondern auch Trinkwassereinfektionsschutz, überwachen medizinische Einrichtungen und Kindergärten Schulen.
00:03:48: Die Infektionserkrankung die täglich reinkommen ob es jetzt zusammen in der Hölleninfektion ist die man sich nach dem Eisessen eingefangen hat aber auch Belastungen durch andere Gegebenheiten, Wohnungshygiene all diese Dinge kommen auf uns zu und man kann den Tag nur grob planen, weil man nie was was reinkommt.
00:04:07: Also das ist sehr vielfältig und abwechslungsreich.
00:04:10: Wie viele Mitarbeiter sind in diesem Bereich tätig?
00:04:13: In der Hygieneaufsicht sind wir derzeit vier und einen auszubildenden.
00:04:17: Welche Rolle spielt Ihnen der Infektionsschutz im Kontext von Badegewässern?
00:04:22: Wir haben das Thema überregional.
00:04:27: Und wir haben dort bei schönen Wetter hunderte Menschen, die gleichzeitig aus dem ganzen Landkreis oder auch aus einem naheliegenden Umfeld dazukommen und wenn dort es hygienische Probleme gibt dann haben wir natürlich einen großen Kreisteiler betroffen ist.
00:04:42: Deswegen ist die Aufgabe auch sehr wichtig, dass das umgesetzt wird und eingehalten wird.
00:04:46: Es gibt entsprechende Forderungen und Auflagen, die umgesetzt werden, die wir dann auch kontrollieren.
00:04:52: Wenn Sie viele Menschen denken ja Wasser is Wasser?
00:04:54: Und da steht man sich schon die Frage welche typischen mikrobiologischen Risiken begegnen uns denn eigentlich?
00:05:00: Oh!
00:05:00: Ob wir jetzt die klassischen Dien-Hallenbeder oder das Freibad sehen aber auch die Badeteiche sind ja optisch künstlich geschaffene Seen.
00:05:09: Und dann haben wir die klassischen Baden-Gewässer, wovon wir drei haben.
00:05:13: Da geht es eigentlich immer um die Mikrobiologie.
00:05:15: E. Coli.
00:05:16: Coliformekeime Entrokochen.
00:05:19: Was können Sie ausschließen?
00:05:20: Die können massive Mangdambeschwertenausbrühe, also Erbrechendurchfall ... Sie können aber auch wenn sie in Mikro verletzen oder kratzt aus den Wunden rein geraten, können sich schwere Entzündung verursachen.
00:05:32: Sie können Augenentzündungen, Mittel- und Erzündungsverursachen hier.
00:05:36: Also ist das vielfältig!
00:05:38: Wie funktioniert denn eigentlich die technische Aufbereitung so in klassischen Schwimmbädern?
00:05:43: Welche Parameter kontrollieren Sie denn, eigentlich?
00:05:45: Mikrobiologisch natürlich.
00:05:46: Echolikolie von dem Keime-Zeutomanaden ist ein Pfützenkeimen, der eingetragen werden kann.
00:05:53: Da gibt's chemische Parameter und bei den Dienbädern arbeiten wir mit Chlor.
00:05:58: Die Chlorkonzentration überprüft wenn wir dann im Rahmen unserer Überwachung draußen sind.
00:06:03: Der Betreiber muss es täglich überwarten.
00:06:06: Der Betreiber muss morgens zum Dienst beginnen, die Kontrollenhandmessung durchführen über pH-Klo.
00:06:12: All diese Werte muss er morgens bevor er quasi das Bad frei gibt.
00:06:17: Dann ungefähr zu Betriebsmittel hin noch einmal und abends bevor dann die Halle dann abschließt nochmal seine Eigenmessungen machen.
00:06:24: darüber hinaus sind Filterrückspülung erforderlich weil das ganze gesamte Wasser wird rechnerisch achtmal am Tag komplett gefiltert egal wie groß das Becken ist.
00:06:33: Dafür gibt es entsprechend Filteranlagen, die dann ja verunreinigen.
00:06:37: Durch Haare schuppen manchmal auch H-Gummies und all diese Dinge rutschen wir durch und bleiben oben auf dem Filter liegen.
00:06:44: Je nachdem wie hoch die Frequenzion des Bades ist wird zu einer Filterrückspülung alle zwei drei Mal in der Woche
00:06:51: gemacht.".
00:06:51: Was passiert denn eigentlich im Gesundheitsamt so ganz konkret?
00:06:54: ab Anfang Mai denke ich mal?
00:06:56: Bevor die Badesaison in den öffentlichen Badegewässern auch startet.
00:07:00: Bei den Badewässern ist es so, dass wir bereits mit der Vor-Saison Ende April beginnen, das wir eine Ortsbesicherung durchführen und die Badegehwässer aufsuchen uns dann einmal optisch überblickverschaffend gibt es Technische Veränderungen.
00:07:13: Bei uns ist es glückweise nicht so, bei anderen Gewässern, wenn ich jetzt die Kollegen sehe, die beispielsweise an fließenden Gewässer und Flüssen arbeiten.
00:07:21: durch Hochwasserereignisse können sich die Strände massiv verändern.
00:07:25: Diese Probleme haben wir nicht.
00:07:26: aber es gibt auch Verunreinigung.
00:07:28: Es können im Wilde ein halb Jahr und Frühjahr wilde Partys gefeiert worden sein sodass dann Unrat zurückbleibt.
00:07:34: Darauf achten wir.
00:07:35: in der Regel ist das so.
00:07:36: der Treiber Sorgt schon dafür dass immer sauber ist Aber trotzdem sind wir auch noch mal da und schauen nach drüber.
00:07:43: Wir nehmen dann entsprechend Proben, also die Vor-Saisonproben wo dann entsprechend mikrobiologisch und chemisch überprüft wird so dass wir dann hier Mitte Mai wenn die offizielle Badegewässer Saison beginnt auch mit Überwachung breit sie ersten Ergebnisse haben und die Bäder dann freigeben
00:08:01: können.
00:08:02: Welche Bade Gewässer haben wir denn hier im Landkreis Kloppenburg?
00:08:05: Den Hollen der Badesee in der Gemeinde Saterland.
00:08:08: Wir haben die TÜV-Talsperre mit drei Badestellen und wir haben den Hahlen der Badeseben.
00:08:14: Das sind die drei Badesen oder Badegewässer, die wir
00:08:17: im Landkreis Kloppenburg haben.
00:08:19: Ihnen allen durchaus geläufig?
00:08:20: Ja.
00:08:21: Der Wimberg-Felcher ist das Schönste!
00:08:24: Wir haben ja unterschiedliche Erholungsgebiete.
00:08:26: In der Halenersee und die Tülsfer Datalsperre fallen beide in das Erholungskobiet Tüllsfer Dataltsperre, wo ich auch Verantwortung mit trage als Verbandsgeschäftsführer.
00:08:34: Und der Halnersee ist dann im Basel-Saterland-Bereich zum Erholungenskobieg Basel Saterland gehört.
00:08:41: Ich denke jeder See hat seinen Reiz!
00:08:43: Die Tülsfer Dataltsperre natürlich auf jeden Fall auch.
00:08:46: Es ist ja das größte Gewässer von den Dreien.
00:08:50: will ich da keine Priorisierung machen.
00:08:52: Alle sind für uns wichtig und drei Badesen in einem Landkreis wie Kloppenburg, das ist auch gut, dass wir die
00:08:57: haben.
00:09:11: Gesundheitsaufsicht ist weit mehr als das Prüfen von Chlorwerten oder das Kontrollieren von Einrichtungen.
00:09:17: Es ist ein System, das im Hintergrund arbeitet damit wir uns eben im Alltag sicher fühlen können ob nun im Schwimmbad am Badesee oder Gemeinschaftseinrichtung.
00:09:26: Und genau dort wollen wir jetzt auch hinschauen was passiert eigentlich wenn Wasser nicht mehr technisch aufbereitet wird, sondern sich selbst reinigen muss.
00:09:36: Wie funktionieren Badeteiche und warum reagieren sie eigentlich so empfindlich?
00:09:41: Wenn wir jetzt an unsere Badegewässer denken, die haben bessere Faktoren, sich selbst zu reinigen.
00:09:47: hier eine künstlich geschaffene Badestelle.
00:09:49: Wie funktioniert denn so ne biologische Reinigung?
00:09:51: Wir haben drei Freibäder mit biologischer Aufbereitung.
00:09:54: Da ist es so dass diese Badeeinrichtungen mit Tränkwasser gespeist werden müssen.
00:10:00: Da eine sogenannte Geomatrix, das ist in der Regel ein belebter Kiesbecken hier wo das Wasser drüber vernebelt wird und verdüßt wird.
00:10:10: Und dort durchsigert und dann als gereinigtes Wasser rauskommt.
00:10:14: da gibt es unzählige Mikroorganismen in diesem Kies Becken die eben für die Reinigung sorgen.
00:10:22: Und es gibt sogenannte Imbecken, die Insidro-Reinigungen so dass auch im Becken Mikroorganismen vorhanden sind, die für uns nicht schädlich sind aber in der Natur die Möglichkeit haben verunreinigung zu eliminieren.
00:10:36: Eine Herausforderung ist eher die künstlich geschaffenen Seelen weil dort viel mehr manipuliert wird.
00:10:43: Der Mensch vielmehr eingreift indem die beide Gewässer überlassen wie ja der Natur.
00:10:48: Die Natur schafft das sich selbst zu reinigen.
00:10:51: Und da müssen wir eigentlich aktiv gar nicht groß machen, außer wenn wir jetzt hohe Wassertemperaturen haben und Blauelgen auftreten.
00:11:00: Okay dann müssen wir eingreifen aber ansonsten können wir hier bei den Badegewässern nicht eingreiften.
00:11:07: Jetzt gehen wir mal davon aus, es wird wieder über einen längeren Zeitraum richtig heiß werden.
00:11:12: Also für norddeutsche Verhältnisse hier im Landkreis Kloppenburg in so heiße Temperaturen, die sind ca.
00:11:18: und das so anhalten Mal drei vier Tage.
00:11:22: Wird das dann schon kritisch?
00:11:23: Das kann dann durchaus kritisch werden, den Parallel dazukommen, dass da ja ganz viel Biologie im Gewässer selber entsteht.
00:11:31: Dass eben Pflanzen wachsen, die mit der Zeit dann wieder absterben.
00:11:34: Wenn sehr viel Sonne fahren ist, wird auch sehr viel Sauerstoff gezehrt von den Pflanzen.
00:11:39: Weil sie wachsen?
00:11:40: Dann geht die Sauerstrahlkonzentration zwangsläufig zurück.
00:11:43: Dadurch sterben wieder Pflanzen ab.
00:11:45: Das heißt dadurch entdeht wiederum eine Trübung im Wasser.
00:11:49: Die Sonne kommt nicht durch und noch mehr Pflanzen sterben.
00:11:52: Und dann kommt es zu einem Domino-Effekt, was wenn dieser Prozess länger anhält ... Man kann so etwa sagen, sieh bis zehn Tage, dass ein Gewässer durchaus kippen
00:12:02: kann.
00:12:03: Sie sprachen gerade die Blaualgen an.
00:12:06: Wie erkennen sie denn eigentlich eine beginnende Blaualgengelüchte?
00:12:10: Gibt es so Wahnsignale?
00:12:12: Wenn die Temperaturen langsam über ... und höher steigen, der pH-Wert an neun geht, besteht eben die große Gefahr, dass die Blauaugen, es sind ja eigentlich Bakterien zu Anäubakterien sich dann sprunkhaft vermehren.
00:12:28: durch Zeilteilung im normalen Rückenboss teilen die sich alle zwanzig Minuten etwa.
00:12:34: Hier bei optimalen Fitterungsbedingungen, Temperaturen und Licht kann das innerhalb von wenigen Minuten passieren dass wenn man auch vormittags an einem Gewässer gewesen ist wo man dann Werte hat und sagt ok jetzt kommen wir in den Grenzbereich Dann kann es durchaus sein dass wir nachmittags Mitteilung von Badegäste bekommen und dass sie dann eine sogenannten blauallendeppich erkennen optisch grün färbt und wie so ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche nachher
00:13:04: schwimmt.
00:13:04: Also man kann es denn auch erkennen und sehen?
00:13:07: Die blauen, ja die kann man auf jeden Fall erkennen.
00:13:10: hier.
00:13:10: am Anfang sieht man dass die Bakterien sich zusammen klumpen sodass dann ganz viele Klumpen im Wasser erkennbar sind und dann kann das innerhalb von wenigen Stunden zu einer Aufschwemmung kommen und dass dann richtige Teppiche entstehen.
00:13:25: Bei den Badegifestern gibt es maximale Temperaturen, von dem Fünfundzwanzig Grad, die nicht dauerhaft überschritten werden muss.
00:13:31: Dann muss ein Badeverbot ausgesprochen werden.
00:13:34: also wenn wir jetzt mal wieder von der Blau-Algen Situation ausgehen dann sind wir täglich am See und schauen die Situation an.
00:13:42: Wenn das dann ... Die Wetterlage sich nicht groß verändert dann können die Intervalle auch von mal zwei drei Tage sein.
00:13:48: Haben Sie denn ja so einen Dienst lang so Messwagen?
00:13:50: dass sie Proben direkt am See entnehmen und nachgucken können
00:13:55: auf dem Auto?
00:13:56: Nein, die Proben werden am Dienster enden.
00:13:59: Das können Sie nicht mal hier prüfen?
00:14:00: Nein aus der Temperatur PHA ja, ihr freies Chlor über den Hallenbädern und gewohnt geklore Werte Ja alles andere geht ins Labor.
00:14:10: Wie wichtig ist es eigentlich wenn wir jetzt zum Beispiel eine blau alten Situation haben und Badeverbote daraufhin ausgesprochen werden eine schnelle und transparente Kommunikation auch zu pflegen.
00:14:22: Das ist natürlich sehr wichtig, wir veröffentlichen das ja auch dann dass die Öffentlichkeit darüber Bescheid weiß und Kennzeichnen dann auch die Situation damit jeder weiß aha hier ist Vorsicht geboten da darf ich nicht rein.
00:14:33: insofern sollten sich auch Leute gar nicht erst auf dem Weg machen in eine Richtung eines Badesgewässers wenn man schon klar ist da kann ich sowieso nicht baden.
00:14:41: gut wenn ich am Strand oder auf dem Insand habe in der Börschung sein, mich aufhalten will und ich ins Wasser will.
00:14:47: Dann geht das sicherlich.
00:14:47: aber ins Wasser selbst hineingehen ist dann natürlich nicht möglich und das kommunizieren wir natürlich auch auf verschiedenen Ebenen damit dass sehr schnell auch Verbreitung annimmt und die Leute wissen es hat keinen Zweck da hinzufahren zum baden macht das auf jeden Fall keinen Sinn.
00:15:01: okay aber gibt es denn der leute wie das einhalten dieses badeverbots sind auch kontrollieren?
00:15:07: Ja, also wenn wir tatsächlich hier im Badeverbot aussprechen.
00:15:11: Es werden vor Ort entsprechende Verbotsgelder aufgestellt.
00:15:15: Der Betreiber achtet natürlich selber darauf.
00:15:18: Wenn ich jetzt an die Tütsfer der Tal sperre denke da ist es manchmal so dass eben die Kollegen die dort ihre Arbeit verrichten in den Gründanlagen nicht immer da sind.
00:15:29: Da ist es in der Tat so, wenn wir im Außendienst sind, primär bin ich für den Bereich der Gewässer zuständig.
00:15:35: Wenn das dann passt und ich die B-II hoch fahre, dann fahr' ich da auch mal ganz kurz an ob's auch tatsächlich die beide Gäste sich oder beziehungsweise die Touristen sich tatsächlich daran halten und nicht ins Wasser geben.
00:15:46: Das mag ja all den einen oder anderen geben, der sich sagt oh!
00:15:50: So schlimm wird das heute schon nicht sein Und das ist ja schon zwei Tage gesperrt und das Wetter ist ja nicht mehr ganz so heiß und es ist so schüller hier.
00:15:59: Es kommt immer wieder vor, dass Badegäste angetroffen werden.
00:16:02: Obwohl Absperrbänder und auch Schilder stehen.
00:16:05: Jeder Bürger hat das Recht, sich selber zu gefährden.
00:16:08: Unsere Aufgabe ist darauf hinzuweisen, dass es eine Gefahr ist
00:16:11: ... Aber Sie können kein Bußgeld oder Ordnungsgeld
00:16:15: verhängen?
00:16:15: Wir haben bisher nicht ... Es war eher meine Ansprache.
00:16:18: Letztlich waren bisher
00:16:20: alle einsichtig.
00:16:36: Wir haben gehört wie komplex natürliche Badegewässer sind Wie schnell sich auch Bedingungen nähen, dann können von biologischer Selbstrandigung ein bisschen zur blau-algen blühtereichter Spektrum des Gesundheitsamtes einen Blick behalten muss.
00:16:49: Jetzt wollen wir mal den Blick nach vorne weiten und stellen uns die Frage, wie werden eigentlich Proben genommen?
00:16:53: Johannes Meyer der heute unser Gast ist, er weiß das natürlich.
00:16:57: Können Sie uns erklären, wie läuft so eine Wasserprobennahme ganz konkret ab also vom Eintreffen am Gewässer bis zu Analyse?
00:17:05: Wenn wir jetzt wieder bei den Baden-Gewässern bleiben.
00:17:08: Erstmal in Augenscheidennahme, Strandnarbe, Wassernarbe hat sich dort etwas verändert.
00:17:14: Gibt es eine Schaumbildung?
00:17:16: Hier gibt es Verundreinigungen die sichtbar sind.
00:17:19: Es gibt Ölfilmen und Stoffe wie Eisenmanker, die sich aus dem Grundwasser heraus lösen können, die in den Gewässern nachher dann über das Grundwasser eingespeist werden die zu einer Braunfärbung am Wassersaum führen.
00:17:32: Das sind so Dinge, wo man ehrbar drauf achtet.
00:17:34: Man achtet darauf, gibt es einen Vogelbesatz.
00:17:37: Momentan haben wir die Graugänse bei uns.
00:17:39: All diese Dinge beobachten wir natürlich.
00:17:42: und dann geht's um die beruhte Entnahme.
00:17:45: Im Prinzip ist ganz simpel.
00:17:46: Hier hat er entsprechende Messe-Technik bzw.
00:17:51: Entnahmestangen dabei.
00:17:52: Haben
00:17:53: Sie denn eine Angelhose an?
00:17:54: Nein!
00:17:55: Wir haben in der Tat an zwei Badestellen hier, an den Hallen Badesee und auch in natürlichste Steilsperre die Möglichkeit von einem Steg aus, die Probe zu entnehmen.
00:18:07: Die Wassertiefe unter der Proberentnahme muss mit einen Metern Betragung die Proberennahme selber in einer etwa fünfzig Zentimeter Tiefe.
00:18:15: In der Tat wir haben ein Badeseee da gibt es keinen Steg.
00:18:18: aber das ist so dass es dort Stellen gibt wo man mit der langen Messstange dann auch die Probe ordnungsgemäß nehmen kann.
00:18:25: Schmeißwasser
00:18:26: gefallen wir bei der Gelegenheit?
00:18:27: Nein, glücklicherweise nicht!
00:18:29: Dann die Proben in Name scheinen werden entsprechend kennzeichnet, dann geht das Ganze gekühlt hier in die Kühlbox und werden dann in die Dienststelle zurück gebracht wenn dort wieder archiviert.
00:18:41: Die Proben gehen dort in den Kühlschrank von bleiben dort bis sie dann vom Kurierdienst der entsprechende Routine mäßig vom Labor uns raus und stellen anfährt, holt er die Proben zusammen.
00:18:54: Und dann gehen wir an das Landesgesundheitsamt nach Aurich und werden dort dann mikropirisch und chemisch
00:18:59: untersucht.".
00:19:00: Ich habe von dem niedersächsischen Badegewässer Atlas gelesen, den es gibt.
00:19:07: Klingt ja spannend!
00:19:07: Welche Informationen sind denn dort eigentlich zu finden?
00:19:11: Die aktuellen Untersuchungswerte... Es ist alles online.
00:19:14: da haben wir im Jahr.
00:19:18: In der Tat sind wir, wenn wir jetzt an die Talsperre denken.
00:19:22: Die Quelle der Süße, die Tarsperre wird ja durch die süßtige Speis, die Quelle befindet sich in der Nähe von Emsteg und wir sind über mehrere Tage in verschiedenen Abständen die komplette Süße entlang gegangen da wo sie erreichbar war und haben uns den Verlauf angeschaut um eventuelle Eintragsquellen zu ermitteln, bis hin zum Gewässer selber.
00:19:46: Das Gewässersalber ist beschrieben in ihrer Biologie.
00:19:50: Welche Pflanzen gibt es dort?
00:19:51: Wie groß ist die?
00:19:52: Wie tief ist sie?
00:19:54: Wie komme ich dorthin?
00:19:56: Hier Wegbeschreibung, Regionale und Überregionale... All diese Dinge sind in diesem Gewässern Profil- bzw.
00:20:03: im Gewässeraanlass hinterlegt.
00:20:05: Welche Rolle spielt denn Digitalisierung, weder durch Apps oder auch Onlineinformation für moderne Gesundheitskommunikation?
00:20:12: Ja wir kommunizieren ja auf verschiedenen Ebenen.
00:20:14: Wir haben ja eigene Apps mit denen wir arbeiten über die wir Informationen weitergeben und bedienen die soziale Netzwerke wenn es akut etwas zu informieren gibt Die Medien, die es ansonsten gibt.
00:20:25: Die klassischen Medien ja auch.
00:20:26: darüber hinaus bedienen wir durch unsere Pressestelle noch on top so dass wir auf verschiedenen Ebenen unterwegs sind um die Information an die Bevölkerung zu geben.
00:20:37: das ist das haben wir vorhin schon mal angesprochen hinten sehr wichtig damit das auch möglichst schnell passiert.
00:20:42: Das glaube ich ist ein Teil dessen was dazu beitragen muss dass sie Bevölkerung auch ein gutes Gefühl hat dass aus der Behörde dann recht schnell die Informationen auch in die Öffentlichkeit geht.
00:20:53: Vielen Dank.
00:20:54: Damit sind wir am Ende dieser Folge angekommen, ein herzliches Dankeschön an Johannes Meier für die spannende Einblicke in die Gesundheitsaussicht und den Infektionsschutz.
00:21:02: Und an Landrat Johann Wimberg – und natürlich gilt mein Dank auch Ihnen wieder fürs Zuhören, fürs Einschalten, abonnieren oder weiterempfehlen!
00:21:09: Denn Ihr Interesse?
00:21:10: So ist es ja, trägt diesen Podcast und sorgt dafür das Themen überhaupt sichtbar werden, die sonst vielleicht im Hintergrund bleiben….
00:21:17: In vierzehn Tagen bilden wir uns wieder, wie immer Freitags aus dem Kreishaus in der Echstraße in Kloppenburg.
00:21:21: Damit eine neue Ausgabe von WIR ist hier!
00:21:24: Bis dahin und zu einer guten Zeit.
00:21:26: Wir hören uns... Das war WIR IST TIR.
00:21:37: Der Podcast für den Landkreis Kloptenburg mit Landrat Johann
00:21:42: Wimberg
00:21:43: und Lars
00:21:44: Kors.
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